Premiere für das neue Qualifying-Format beim 24h-Rennen: In einem äußerst spannenden Einzelzeitfahren wurden am Freitagabend die Startpositionen der 40 schnellsten Team beim Langstreckenklassiker bestimmt. Nach den zwei fliegenden Runden auf der Nordschleife setzte sich Uwe Alzen die Krone des schnellsten Piloten auf der längsten Rennstrecke der Welt auf: Im BMW Z4 GT3 (#19) umrundete der die 25,378 km lange Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs in 8:18.382 Min. und eroberte damit die Pole Position vor Chris Mamerow (Audi R8 LMS ultra, #26).
Mit dem ersten Qualifying am Donnerstagabend ist der Fight um die Startplätze beim ADAC Zurich 24h-Rennen in die heiße Phase gegangen: Zwar wird die endgültige Startaufstellung erst im neuen Top-40-Qualifying am Freitagnachmittag festgelegt. Doch die Qualifikation für dieses Einzelzeitfahren um die Reihenfolge in den ersten 20 Startreihen haben noch längst nicht alle Top-Teams geschafft. Um sich einen der 27 Plätze noch zu vergebenden Top-40-Plätze zu sichern, schalteten deshalb einige Teams von Beginn an in den Vollgas-Modus. Allen voran die
Mannschaft der Vorjahressieger. Der Wochenspiegel-911er (#11, Lieb / Dumas / Luhr / Lietz) des Manthey-Teams markierte gleich zu Beginn der Trainingssitzung mit 8:27.671 Min. die schnellste Zeit.
Der Kanadier Bruno Spengler siegte im BMW M3 DTM beim zweiten DTM-Rennen des Jahres auf dem Lausitzring und schenkte den Münchnern damit nach 20 Jahren wieder einen DTM-Erfolg. „Ich glaube es kaum. Am Samstag nach 20 Jahren die erste Pole, heute durch mich der 50. Sieg für BMW in der DTM. Ich habe überall Gänsehaut. Dieses Wochenende werde ich nie vergessen“, sagte der 28-jährige Sieger. Hinter dem Zweitplatzierten Gary Paffett im DTM Mercedes AMG C-Coupé, der das Auftaktrennen in Hockenheim gewann, krönte der Brasilianer Augusto Farfus als Dritter das perfekte Wochenende für BMW.
Audi sorgte bei der Premiere von zwei neuen Fahrzeugtypen für Spannung: Romain Dumas/Loïc Duval/Marc Gené gewannen in einem offenen Kampf der Fahrzeugkonzepte die 6 Stunden von Spa, den zweiten Lauf der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. Hinter dem Audi R18 ultra des Trios kamen die Vorjahres-Le-Mans-Sieger Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer ins Ziel. Sie haben das Rennen in der Anfangsphase mit dem Audi R18 e-tron quattro dominiert, dem ersten Diesel-Hybridsportwagen der Geschichte.
Rennberichte - ADAC GT Masters
Dass Erfahrung auf der anspruchsvollen Strecke in Zandvoort durch nichts zu ersetzen ist, bewiesen die beiden Niederländer Simon Knap (23) und Jeroen den Boer (24) in ihren BMW Z4 von DB Motorsport. Die Youngster im einzigen niederländischen Team in der "Liga der Supersportwagen" gehen bei ihrem Heimspiel von Startplatz eins in die zwei Rennen am Samstag und Sonntag. "Besser geht es nun wirklich nicht", kommentierte ein glücklicher Jeroen den Boer nach seiner ersten Pole Position im ADAC GT Masters.
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