GT Masters: Daten & Fakten zum 100. Rennen

IMG_9809 Red Bull Ring 2012In 98 Rennen ADAC GT Masters ist viel passiert: Packende Zweikämpfe, Herzschlagfinale, dominante Siege, Regenschlachten, jubelnde Sieger, faszinierende Supersportwagen, ehemalige Formel-1- und DTM-Piloten, junge Heißsporne und Prominente. Vor der Premiere des ADAC GT Masters auf dem Slovakia Ring (13. bis 15. September) mit den Rennen Nr. 99 und 100 hat die “Liga der Supersportwagen” an 49 Rennwochenenden viele Highlights gesetzt.

Die besten Zahlen und Fakten aus sieben Jahren ADAC GT Masters:
 
Die Fahrer: Exakt 401 Fahrer aus 30 unterschiedlichen Nationen starteten bisher in den 98 Rennen des ADAC GT Masters.
 
Ladies Power: Unter den Piloten waren auch neun Frauen. Die erfolgreichste im ADAC GT Master ist BMW-Pilotin Claudia Hürtgen. Die Aachenerin fuhr bisher fünf Laufsiege ein.
 
 Ersttäter: Das erste Rennen des ADAC GT Masters fand an einem Freitag statt. Auf dem Nürburgring startete die “Liga der Supersportwagen” im Rahmen des ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen am 08.06.2007. Den ersten Lauf gewannen Christopher Haase und Gianni Morbidelli im Lamborghini Gallardo.
 
Formel-1-Veteranen: Elf ehemalige Formel-1-Piloten kämpften bisher im ADAC GT Masters um Punkte und Pokale: Michael Bleekemolen, Andrea Chiesa, Tomas Enge, Heinz-Harald Frentzen, Loris Kessel, Jan Lammers, Gianni Morbidelli, Mika Salo, Karl Wendlinger, Markus Winkelhock und Sakon Yamamoto.
 
Der Erfolgreichste: Der nach Siegen erfolgreichste Fahrer der Serie ist Christopher Haase. Auf Lamborghini und Audi gewann Haase bisher elf Rennen. Insgesamt gewannen 70 Fahrer bisher mindestens ein ADAC GT Masters-Rennen.

Promi-Alarm: Prominente waren in den vergangenen Jahren gern gesehene Gäste im Cockpit. So gaben unter anderen Bob-Olympiasieger Christoph Langen, Regisseur Walter Salles und Ski-Abfahrts-Olympiasieger Patrick Ortlieb im ADAC GT Masters Gas. Erfolgreichster “Promi” war Sven Hannawald, der auf Corvette sieben Siege in der Gentlemen-Wertung einfuhr.
 
Adel: Auch Adlige gaben sich im ADAC GT Masters bereits die Ehre. Neben Albert von Thurn und Taxis waren auch Bernhard van Oranje aus den Niederlanden, Hammam Tunku Sulong aus Malaysia und Abdulaziz Al Faisal aus Saudi Arabien am Start, die jeweils Mitglieder der Königsfamilien ihrer Heimatländer sind.
 
Ausdauerkünstler: Fünf ehemalige Gesamtsieger der 24h von Le Mans, dem bedeutendsten Langstreckenrennen der Welt, traten auch im ADAC GT Masters an. Neben Jürgen Barth, der das ADAC GT Masters 2007 gemeinsam mit dem ADAC aus der Taufe hob, waren dies Marcel Fässler, Klaus Ludwig, Christophe Bouchut und Jan Lammers.
 
 Vielfalt: Im ADAC GT Masters starteten bisher 26 verschiedene Fahrzeugtypen von 16 Herstellern. Am Start standen bisher Supersportwagen von Ascari, Audi, Aston Martin, BMW, BMW Alpina, Chevrolet, Corvette, Dodge, Ferrari, Ford, Lamborghini, Jaguar, McLaren, Mercedes-Benz, Nissan und Porsche.
 
Rekordstarter: Die meisten Starts im ADAC GT Masters hat Toni Seiler absolviert. Der Schweizer kann auf 94 Rennen (Stand vor Slovakiaring) zurückblicken, die er alle in einer Corvette bestritt.
 
König der Gentlemen: Seiler ist auch der erfolgreichste Fahrer in der 2009 eingeführten Gentlemen-Wertung. Der zweifache Champion der Gentlemen-Wertung feierte bisher 21 Klassensiege.

Italo-Power: Die erfolgreichste Marke des ADAC GT Masters ist Lamborghini. Verschiedene Modelle des Gallardo gewannen bisher 21 Rennen. Laufsiege im ADAC GT Masters fuhren Supersportwagen von zehn verschiedenen Marken ein, das erfolgreichste Modell ist der Audi R8 mit 18 Triumphen.
 
 Mannschaftsleistung: Das erfolgreichste Team der Serie ist Reiter Engineering. Die Mannschaft um Hans Reiter gewann bisher ein Fünftel aller ADAC GT Masters-Rennen. Mit Lamborghini gelangen Reiter Engineering 20 Laufsiege. Insgesamt gewannen bisher 28 verschiedene Teams mindestens ein ADAC GT Masters-Rennen.
 
Herzschlagfinale: Den spannendsten Zieleinlauf gab es beim Rennen auf dem Red Bull Ring im August 2013. Die Sieger, Diego Alessi/Daniel Keilwitz, lagen nach 60 Minuten Renndistanz in ihrer Corvette nur 0,233 Sekunden vor dem Mercedes-Benz SLS AMG von Maximilian Buhk/Maximilian Götz.
 
Vollgas: Die schnellste jemals im ADAC GT Masters gefahrene Runde drehte Frank Kechele im Ford GT im Qualifying bei der ADAC GT Masters-Premiere im belgischen Spa-Francorchamps im Mai 2013. Kechele umrundete die “Ardennenachterbahn” mit einem Rundenschnitt von 181 km/h.
 
Schwerer Gasfuß: Die meisten Pole Positions sicherten sich bisher Christopher Haase, Peter Kox und Frank Kechele. Die drei Fahrer starteten sechs Mal vom besten Startplatz. Insgesamt erkämpften sich 46 verschiedene Fahrer eine Pole Position.
 
Lambo-Power: Ein Viertel aller Pole Positions ging an Lamborghini. Gallardo-Piloten fuhren bisher 27 Mal die Bestzeit im Qualifying.

Teamwork I: Die erfolgreichste Fahrerkombination bilden Peter Kox und Albert von Thurn und Taxis. Gemeinsam gewannen die ADAC GT Masters-Champions von 2010 neun Rennen, alle auf Lamborghini.
 
Teamwork II: Kox und von Thurn und Taxis waren auch 2010 die erste Fahrerpaarung, die gemeinsam zum ADAC GT Masters-Titel fuhren. Zuvor ging der Titel nur an “Einzelkämpfer”, die sich das Cockpit im Saisonverlauf mit verschiedenen Teamkollegen teilten.
 
Live im Fernsehen: Mehr als die Hälfte aller ADAC GT Masters-Rennen wurde bisher live und in voller Länge im TV bei kabel eins übertragen. Seit der ersten Liveübertragung aus Oschersleben 2010 wurden bisher 58 Rennen live von dem Münchener Privatsender ausgestrahlt. Am Wochenende werden die Rennen Nr. 99 und 100 des ADAC GT Masters am Samstag und Sonntag wieder live ab 12:00 Uhr bei kabel eins in Deutschland, Österreich und der Schweiz übertragen. Auch 2014 werden alle Rennen des ADAC GT Masters bei kabel eins live zu sehen sein.
 
Keine Wiederholungstäter: Noch keinem ADAC GT Masters-Champion gelang in den vergangenen sieben Jahren die erfolgreiche Verteidigung des Fahrertitels
 
Beliebtes Oschersleben: Das ADAC GT Masters war bisher auf elf Rennstrecken in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Belgien am Start. Die meisten Rennen fanden in der etropolis Motorsport Oschersleben statt, zu neun Veranstaltungen trat das ADAC GT Masters in der Magdeburger Börde an.
 
 
 

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