GT Masters : Sieg für Alpina am Ring

IMG_7958 GT Masters ZandvoortRegen kurz vor dem Start, ein Wolkenbruch zur Rennmitte und Sonnenschein zum Zieleinlauf: Petrus bot beim achten Saisonlauf des ADAC GT Masters im Rahmen des ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring ein umfassendes Repertoire. Die beste Fahrzeugbeherrschung bei den schwierigen Witterungsbedingungen bewiesen Titelverteidiger Dino Lunardi (33, F) und Maxime Martin (26, B / ALPINA), die im BMW ALPINA B6 zum zweiten Saisonsieg und an die Tabellenspitze fuhren. 

Zweite wurden Sebastian Asch (26, Ammerbuch) und Maximilian Götz (26, Uffenheim / kfzteile24 MS RACING Team) im Mercedes-Benz SLS AMG vor den Siegern des Samstagsrennens, René Rast (25, Frankfurt)/ Christian Mamerow (27, Waltrop / MAMEROW Racing) im Audi R8. “Im Starkregen war unser Auto perfekt, aber zum Schluss, auf abtrocknender Strecke, mussten wir nochmals zittern. Das Rennen hätte keine zwei Runden länger dauern dürfen”, sagte Sieger Maxime Martin.

Martin erkämpft sich in Runde drei die Führung

 

Polesetter Maximilian Götz konnte sich im Mercedes Benz SLS AMG beim Start auf regennasser Strecke nur in den ersten beiden Runden über die Führung freuen. In Runde drei zog der von Platz drei gestartete Maxime Martin im BMW ALPINA an Götz vorbei und beschleunigte den schwarzen Mercedes-Benz aus. Der Belgier schaffte es aber in den folgenden Runden nicht, sich entscheidend von Verfolger Götz abzusetzen. Erst als nach 20 Minuten Starkregen einsetzte, konnte Martin bis zum Fahrerwechsel einen Vorsprung von 5,1 Sekunden herausfahren. Nach dem Fahrerwechsel von Martin auf Dino Lunardi baute der Titelverteidiger die Führung weiter aus. Als die Strecke zum Rennende jedoch wieder abtrocknete, witterte Sebastian Asch seine Chance und holte auf. Der Sohn von Tourenwagenlegende Roland Asch konnte sich aber nicht mehr in Schlagdistanz bringen und beendete das Rennen mit 2,1 Sekunden Rückstand als Zweiter.

Lunardi/Martin übernahmen mit ihrem zweiten Saisonsieg wieder die Tabellenführung und dürfen sich nach acht von 16 Rennen über den inoffiziellen Titel des “Halbzeitmeisters” freuen. “Im Starkregen war unser Auto sehr gut, bei abtrocknender Piste hatte der Mercedes Vorteile, dadurch wurde es am Schluss nochmal etwas eng für uns”, analysierte Martin das Rennen. “Ich hatte am Rennende sehr zu kämpfen und habe mich nur noch darauf konzentriert, das Auto ins Ziel zu bringen”, sagte Lunardi.

Rast/Mamerow mit starker Aufholjagd auf das Podest

 

Eine starke Leistung zeigten bei den schwierigen Bedingungen auch René Rast und Christian Mamerow. Von Startplatz zwölf arbeiteten sich die Sieger des Samstagsrennens im Audi R8 kontinuierlich durch das Feld und sicherten sich schließlich den zweiten Podiumsplatz vor dem Porsche 911 von Christian Engelhart (25, Kösching)/Sean Edwards (25, GB / Team Geyer & Weinig – Schütz Motorsport).

Fünfter Gesamtrang für Amateursieger Swen Dolenc

 

In der Amateurwertung feierte Swen Dolenc (44, Maulbronn / FACH AUTO TECH) im Porsche 911 ein erfolgreiches Wochenende in der Eifel. Er feierte seinen zweiten Sieg in der Amateurwertung und erzielte zusammen mit Martin Ragginger (24, A) mit Platz fünf sein bisher bestes Ergebnis im ADAC GT Masters und liegt zur Saisonhalbzeit wieder an der Spitze der Amateurwertung. Die weiteren Podiumsplätze bei den Amateuren gingen an Kristian Poulsen (35, DK / Young Driver AMR) im Aston Martin V12 Vantage und René Bourdeaux (37, München / Team GT3 Kasko) im Porsche 911.

Im bestplatzierten BMW Z4 belegten Claudia Hürtgen (40, Aachen)/Dominik Schwager (35, München / Schubert Motorsport) Platz sechs vor Robert Renauer (27, Jedenhofen)/ Nicki Thiim (23, DK / FROGREEN CO2 neutral) im Porsche 911 und Andreas Simonsen (22, S)/Maximilian Buhk (19, Dassendorf / HEICO Junior Team) im Mercedes-Benz SLS AMG.

Die Sachsenring-Sieger Kristian Poulsen und Christoffer Nygaard (26, DK / YOUNG Driver AMR) wurden im Aston Martin V12 Vantage Neunte. Christiaan Frankenhout (30, NL) und Kenneth Heyer (32, Wegberg / HEICO Motorsport) kämpften sich mit den schnellsten Rundenzeiten im Mercedes Benz SLS AMG in den finalen Rennminuten noch auf Platz zehn vor und sammelten so einen Meisterschaftszähler

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