Starkes Comeback des Ford GT

IMG_9384 GT Masters OscherslebenEindrucksvoll meldete sich der Ford GT beim Saisonstart des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben in der “Liga der Supersportwagen” zurück. Nach zwei Jahren Pause startet die von Lambda Performance eingesetzte US-Sportwagenikone erstmals wieder in eine komplette ADAC GT Masters-Saison und beeindruckte gleich beim ersten Rennen. Formel-Aufsteiger Jesse Krohn aus Finnland und die belgische Sportwagenhoffnung Nico Verdonck verpassten im ersten Lauf das Podium als Vierte nur knapp.

Dabei hätte das Ergebnis sogar noch besser ausfallen können, sagt Jesse Krohn: “Das erste Wochenende war nicht einfach, wir konnten vor dem Saisonstart nur sehr wenig testen. Daher haben wir auch im Qualifying noch an der Abstimmung gearbeitet und sind nicht auf Jagd nach dem besten Startplatz gegangen. Wir hatten im Rennen auch etwas Glück, aber mit einem besseren Startplatz wäre vielleicht auch noch ein etwas besseres Ergebnis drin gewesen”, sagt Krohn über die Aufholjagd von Startplatz 16 auf Position vier.

Den von Lambda Performance für die Saison 2012 weiterentwickelten Ford GT kennt Krohn von einem Testeinsatz im vergangenen Jahr. In diesem Jahr wechseln die Ford-Piloten im GT die Gänge erstmals über Schaltwippen am Lenkrad, zudem sorgt eine Traktionskontrolle für mehr Ruhe auf der Hinterachse. “Der Ford GT ist ein gutes Rennauto”, sagt Krohn über die US-Flunder mit Fünf-Liter-V8-Motor. “Der Ford hat nicht so viel Elektronik wie andere GT3-Fahrzeuge und ist noch eher ein Fahrerauto, aber relativ einfach abzustimmen. Das kommt meinem Fahrstil aber entgegen, ich fühle mich im Ford sehr wohl. Die Wippenschaltung macht das Fahren in nun etwas einfacher, denn man kann seine Hände in den Kurven am Lenkrad behalten. Durch die Traktionskontrolle haben wir es bei abtrocknender Strecke wie im ersten Lauf in Oschersleben oder zum Rennende, wenn die Reifenperformance nicht mehr voll da ist, etwas leichter.”

Das ADAC GT Masters beobachtete Krohn schon in der Vergangenheit, als er im ATS Formel-3-Cup im Rahmen des ADAC Masters Weekend unterwegs war. “Ich war aber in Oschersleben schon etwas verblüfft, wie stark die Meisterschaft mittlerweile ist. Es sind viele gute Fahrer am Start und einige starke Fahrerpaarungen. Ich war ziemlich überrascht, wie hart der Wettbewerb ist.”

Beim nächsten Rennen in Zandvoort wird mit Krohn/Verdonck und dem Lambda Performance-Ford GT wieder zu rechnen sein: “Wir gehen vor Zandvoort nochmals testen und werden wesentlich besser vorbereitet sein. Ich kenne die Strecke von einem Rennen mit dem Ford GT im vergangenen Jahr und ich denke, dass uns die Strecke noch etwas besser liegt. In Oschersleben sind wir trotz einiger Probleme in den Trainings auf Rang vier im ersten Rennen gefahren. Ich habe einen sehr guten Teamkollegen, wir haben mit Lambda Performance ein starkes Team, und wenn dann auch noch das Glück mitspielt, wollen auf wieder in die Top-5 fahren.”

 

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