BRCC : 2. Platz für D.Derdaele

IMG_1708 Spa 09.06Beim zweiten Lauf zur belgischen BRCC Serie brannte Dylan Derdaele (29) ein regelrechtes Feuerwerk zum 3 Stunden Rennen in Spa Francorchamps ab. Von Startplatz 14 überrumpelte der junge Limburger mit seinem Porsche 997 Cup das gesamte Starterfeld vor ihm als er die berüchtigten „Eau Rouge Kurve“ als Erster passierte. Nach der ersten Runde musste sich Dylan mit dem Belgium Racing Porsche 997 Cup (400 PS)nur dem WRT Audi R8 LMS (500 PS) mit Audi Werksfahrer Christopher Haase beugen. Bis Runde 25 (Fahrerwechsel mit Vater Patric) kämpfte Dylan an der Spitze mit dem WRT Audi R8 LMS und dem Ferrari F430 GT3 (490 PS) der Gebrüder Thiers.

„Ich hatte einen Katapultstart und konnte, zu meiner Überraschung, mit meinem PS unterlegenen Porsche 997 Cup um Platz 1 kämpfen, eine tolle Erfahrung“, freute sich Dylan.Auch Vater Patric Derdaele zeigte ein ausgezeichnetes Rennen als er nach Runde 25 den Porsche vom Sohn übernahm. Mit konstanten Rundenzeiten konnte sich Patric ebenfalls in der Spitzengruppe halten.

Mehrere Gelbphasen mit Code 60 bremsten das gesamte Feld. In Runde 46 übernahm wieder Dylan den Belgium Racing Porsche mit dem er weiter um die Podiumsplätze kämpfte. Jedoch eine Stop & Go Strafe warf Dylan auf Platz 4 im Gesamt zurück und kurz vor Rennende, nach 3 Stunden, gab es Probleme mit dem Getriebe. Dylan rettete sich noch über die Ziellinie, ehe jetzt endgültig das Getriebe den „Geist“ aufgab. Die Freude war trotzdem groß! Platz 4 im Gesamt (bei 33 Startern) und Platz 2 in der Klasse.

„Wir haben gezeigt, dass es möglich ist sich mit einem PS schwächeren Rennwagen in der Spitzengruppe zu behaupten, ein tolle Leistung des gesamten Belgium Racing Teams“, erklärten stolz Vater (Patric) und Sohn (Dylan) Derdaele.

Dagegen will Dylan Derdaele schnell das Blancpain Endurance Series Rennen im englischen Silverstone (02./03.Juni 2012) vergessen. Obwohl Dylan wieder im Regenrennen ein brilliantes Rennen zeigte, wurde seine Mannschaft mit Paul van Splunteren und Maxime Soulet nur mit Platz 21 belohnt. Beide Porsche des belgischen Prospeed Teams kamen am gesamten Wochenende nicht auf Zeiten. Teamchef Rudi Penders:“ Alle Fahrer gaben ihr Bestes, doch durch die geänderte BOP (Balance of Performance) – mehr Gewicht und kleinere Motorluftzufuhr – waren unsere beiden Porsche einfach nicht konkurrenzfähig“,versuchte Penders das schlechte abschneiden seines Teams zu begründen!

 

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