•Daniel Abt feiert Singapur-Premiere mit der GP2-Serie

Europa hinter sich, Südostasien vor der Brust: Für Daniel Abt geht die Weltreise mit der GP2-Serie weiter. Am nächsten Wochenende (20.–22. September) tritt der ART-Pilot beim vorletzten Saisonlauf in Singapur an. Dort hofft er, endlich das Rennpech loszuwerden und sein Punktekonto weiter aufzustocken. Besagtes Rennpech klebte ihm nämlich vor allem in den Europa-Rennen an den Reifen. Wie zuletzt in Monza, als ihm ein falsch montierter Pneu zum Verhängnis wurde. 

Deshalb fällt Abts Europa-Bilanz ernüchternd aus, wobei die Formkurve nach eindrucksvollen Aufholjagden zuletzt nach oben zeigte. Einzig die Belohnung in Form einer Top-Ten-Platzierung blieb bislang aus. „Rückblickend waren die Europa-Rennen eine schwierige Zeit. Aber zuletzt in Monza haben wir gesehen, dass die Pace da ist, um unter die besten zehn zu fahren.“
 
 Deshalb will Abt nun in Singapur in die Top Ten. Allerdings ist der 5,073 Kilometer lange Kurs in dem asiatischen Stadtstaat auf Abts persönlicher Motorsport-Landkarte ein weißer Fleck. Abt: „Singapur ist eine Strecke, die ich noch nicht kenne. Das macht es nicht einfacher, aber ich freue mich dennoch darauf. Wenn wir mit dem Set-up richtig liegen, können wir unser Potenzial endlich voll ausschöpfen – dann ist eine Landung in den Punkten möglich.“
 
 Vorbereiten wird sich der GP3-Vizemeister von 2012 vor allem mit Simulatorarbeit bei seinem Team in Paris. „Man wird zwar durch die Simulatoren kein besserer Rennfahrer, aber wenn ich an den Marina Bay Street Circuit komme, kenne ich zumindest schon den Streckenverlauf und die Ideallinie sehr gut. Das bringt enorm viel.“
 

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