Schwieriger GP2-Saisonauftakt für D. Abt

Beim GP2-Saisonauftakt in Bahrain erlebte Daniel Abt eine emotionale Achterbahnfahrt. Nach guten Ergebnissen im Freien Training (Platz 4) und im Qualifying (Rang 3), verpasste es der einzige deutsche Pilot im Starterfeld der höchsten internationalen Formel-Nachwuchsschmiede in den Rennen nachzulegen.

 „Es ist ein geiles Gefühl, wieder vorn zu sein“, konstatierte der Allgäuer nach Erreichen eines starken dritten Platzes, gleichbedeutend mit seinem besten GP2-Qualifying-Resultat. Beim Kampf gegen die Uhr lieferte er eine Zwischenbestzeit. Am Ende rauschte er mit 0,208 Sekunden Rückstand um Haaresbreite an seiner ersten GP2-Pole vorbei. Doch die Form konnte er nicht ins Hauptrennen hinüberretten. Beim Start kam sein 620 PS starker Dallara-Mecachrome nicht gut vom Fleck. Durch den fehlenden Schwung wurde der Kemptener im Verlauf der ersten Runde bis auf Rang zehn durchgereicht. Dann der nächste Rückschlag: Beim Pflichtboxenstopp fuhr der Hilmer-Pilot die falsche Box an und musste eine Runde später ein zweites Mal zum Reifenwechsel in die Boxengasse abbiegen. „Ich kann es immer noch nicht fassen. Es tut mir wahnsinnig leid. Vor allem für mein Team, das mir ein sehr gutes Auto bereitgestellt hat“, sagte Abt. Der 21-Jährige fiel ans Ende des Feldes, kämpfte sich aber wieder zurück bis auf Rang 13.
 
 Im Sprintrennen setzte Abt nach einem erneut schwachen Start von P13 in einem über weite Strecken statischen Rennen mit sehenswerten Überholmanövern einige Glanzpunkte. Doch mehr als erneut Rang 13 sprang nicht heraus. Für die kommenden Läufe gibt er sich kämpferisch: „Einige Sachen muss ich klar auf meine Kappe nehmen. Ich werde hart dafür arbeiten, dass wir in Barcelona unser wahres Gesicht zeigen werden.“
 
 In der katalanischen Metropole geht es nach einer vierwöchigen Pause weiter, wenn der GP2-Tross vom 9.–11. Mai im Rahmen der Formel 1 auf dem Circuit de Catalunya Station macht.

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